Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1908 nach den Plänen des Architekten Hugo Manhardt mit secessionistischer Gliederung errichtet.
Die Neugestaltung der Fassade im Erdgeschoß respektiert die bestehende Ordnung der tragenden Mauerpfeiler mit ihren Öffnungen von 1.85 x 4.00 m. Die Eingänge zu den Geschäftslokalen werden, wie der Hauseingang selbst, von der Front zurückversetzt.
Im sprachlichen Kontext übernehmen die zarten Profilierungen der Putzflächen die reiche Gliederung der Hauptfassade. Markisen setzen ein verbindendes Zeichen der Geschäftslokale zum großzügigen Bürgersteig. Elemente wie Portalgriffe und Haussprechanlage betonen den handwerklichen Charakter der Formgebung. Das Zebra der Stufenkante ist signalgebende Architektur.







